Pflichtbereich locker abgedeckt

Die Umstellung auf Digitale Funkgeräte wirft immer wieder die Frage der Reichweite und der Ausfallsicherheit auf. Um aber hier konkrete Aussagen treffen zu können, muss das einfach mal ausgetestet werden.
Im Rahmen einer Dienstagsübung Rückten die Übungsteilnehmer mit 2 Fahrzeugen zur Übung aus. Die im Vorfeld besprochenen Standorte wurden bezogen, um die Reichweite zu testen.
Dabei ist es nicht relevant wie "weit" die Funkgeräte im TMO, also über Senderinfrastruktur gehen, hier gibt es theoretisch auch keine Reichweiteneinschränkung. Dieses Netz ist vergleichbar mit dem Handynetz und funktioniert überall dort wo Sendemasten für die Digitale BOS Infrastruktur errichtet wurden.
Für uns war bei dieser Übung die 2. Betriebsart DMO (Direktverbindung zwischen den Funkgeräten) von Interesse. Hier kann gesagt werden, dass die Geräte aufgrund der geringen Sendeleistung die geforderte Abdeckung nicht erreichten.
Da wir dies aber bereits bei der Beschaffung der Geräte bedacht haben und bei beiden Fahrzeugen den "Repeatermodus" programmieren ließen, konnten wir so die Reichweite erheblich erhöhen und die geforderte Abdeckung erzielen. Im Repeatermodus kann das Funkgerät unserer Feuerwehrfahrzeuge die empfangenen Funksprüche verstärkt weiterleiten. So war es trotz der ca. 3 km Distanz möglich über die Handfunkgeräte eine Verbindung zu erzielen. Dies ist in Bereichen mit einer schlechten Netzabdeckung oder in Gebäuden erforderlich da meist innerhalb dieser Bereiche kein "Netzempfang" besteht und wir nur so mit den Einsatzkräften in Verbindung treten können.

Zusätzlich wurde natürlich auch Ausbildung betrieben, um das NEUE Funkgerät allen zum Einsatz ausrückenden Mitgliedern näher zu bringen.